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Staat gibt 7.100 Euro pro Schüler aus

Die Pro-Kopf-Ausgaben für Schülerinnen und Schüler steigen kontinuierlich. Zwischen den Bundesländern gibt es allerdings große Unterschiede.

Für die Ausbildung eines Schülers sind in Deutschland im Jahr 2016 durchschnittlich 7.100 Euro ausgegeben worden. Das meldet das Bundesamt für Statistik. Seit 2012 sind die Ausgaben demnach jedes Jahr um 200 Euro gestiegen.

Allerdings sind die Unterschiede regional sehr groß: Hamburg gibt für seine Grundschüler mit 9.900 Euro das meiste Geld aus. Nordrhein-Westfalen bildet mit nur 5.300 Euro das Schlusslicht, davor Brandenburg und Schleswig-Holstein. An den Gymnasien unterscheiden sich die Ausgaben ebenfalls deutlich: Bayern und Berlin investieren mit 10.200 Euro jeweils den größten Betrag. Mit einem Drittel weniger als Berlin gibt Bremen für seine Gymnasiasten kaum mehr als für seine Grundschüler aus.

Quelle: ZEIT ONLINE | 21.02.2019