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„Schule ist ein Lebensraum“

Homeschooling ersetze nicht den Lebensraum Schule, sagte Johanna Börgermann, Schülerin im Vorstand der Landesschülervertretung NRW, im Dlf. Gerade für leistungsschwache Schüler fehlten die Lehrkräfte, die vor Ort helfen könnten. Viele Schüler fühlten sich überdies von der Politik nicht gehört.

Wie kann digitale Bildung gelingen, wie kann Unterricht zu Hause organisiert werden, wie können Schulen, Lehrer und Eltern mit der aktuellen Bildungssituation umgehen? Über diese Fragen wird während der Coronakrise ausführlich diskutiert wird – dabei wird aber die Perspektive derjenigen ausgespart, um die es eigentlich geht: nämlich um die Schülerinnen und Schüler.

Eine aktuelle Studie der Universitäten Hildesheim, Frankfurt und Bielefeld hat die Jugendlichen in den Blick genommen und nach ihrer Perspektive gefragt. Eine Online-Umfrage wurde gestartet, und heraus kam unter anderem, dass viele Jugendliche den Eindruck haben, in der Corona-Krise nicht gehört zu werden und vor allem in der öffentlichen Debatte irgendwie nur auf ihre Rolle als Homeschooling-Konsumenten reduziert zu werden.

Quelle: deutschlandfunk.de | 19.05.2020