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Große Vorbehalte gegen digitale Bildung

Den besten Ruf hat noch immer der Frontalunterricht. Nur wenige Deutsche wünschen sich einen digitalisierten Unterricht in der Schule, zeigt eine neue Umfrage.

von ANNIKA REISS

Nur knapp ein Viertel (23 Prozent) der Deutschen hält die digitale Bildung in den Schulen für gut oder sehr gut. Trotzdem sprechen sich lediglich 31 Prozent dafür aus, dass digitale Lernwerkzeuge integraler Bestandteil des Unterrichts werden sollten. Das sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland, die am Donnerstag in Berlin bei der „Konferenz Bildung Digitalisierung“ präsentiert wurde.

Unter dem Motto „Next Practice – Bildungsinnovationen für den digitalen Wandel“ werden im Café Moskau rund 700 Bildungsexperten und -expertinnen zwei Tage lang über neue Ansätze für Schule und Unterricht diskutieren. Es soll um die Frage gehen, wie sich die Schule in der Zeit nach dem Digitalpakt konkret ändern kann. Unter anderem gibt ein gläsernes Klassenzimmer Einblicke in den Unterricht von morgen. Der Umfrage zufolge wünschen sich die Befragten für die digitale Bildung vor allem mehr Qualität und mehr staatliche Unterstützung.

Quelle: tagesspiegel.de | 12.09.2019