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Bildungsföderalismus: Zugpferd oder Bremse?

Bildung ist ein öffentliches Gut und laut Grundgesetz Sache des Staates. Die konkrete Ausgestaltung übernehmen die Bundesländer. Doch egal, ob Chancengleichheit, Abiturnoten oder Schulformen – immer wieder entfacht die Diskussion über die Sinnhaftigkeit unseres föderalen Systems. Behindert der Föderalismus die Qualität der Bildung?

Von Stefany Krath

Beispiel Abitur: In Deutschland zählt bei den Durchschnittsnoten im Abitur aufgrund des Numerus Clausus jede Stelle hinter dem Komma. Die Zensuren junger Menschen werden bundesweit verglichen. Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Bei 16 Bundesländern mit unterschiedlichen Prüfungsordnungen fragen sich Kritiker bis heute, ob diese Noten vergleichbar sind.

Quelle: bildungsklick.de | 05.11.2019