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5 Wege, wie Lehrende ihren Schulunterricht spannender gestalten können

Trotz technisch immer besserer Ausstattung langweilen sich Schüler*innen noch immer im Unterricht. Wie lässt sich das ändern? Unsere Schulreporterin hat ein paar Ideen.

Minoka Braun

Inzwischen gibt es iPad-Klassen, Schulen werden mit Smartboards ausgestattet und so gut wie jede*r hat mit dem Smartphone ein digitales Lernequipment in der Tasche – trotzdem gibt es in der Schule vor allem noch Frontalunterricht: Ein*e Lehrer*in hält lange Monologe, während die Schüler*innen inaktiv auf ihren Plätzen hocken und sich zunehmend langweilen. Selbst in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie, Chemie und Physik, in denen eigentlich viel experimentiert werden könnte, sitzen die Schüler*innen meiner Erfahrung nach oft teilnahmslos da, anstatt Experimente durchzuführen.

Laut des australischen Erziehungswissenschaftler John Hattie ist der Faktor „Langeweile“ (von 250 Faktoren) der zweitschädlichste Verhinderer beim Lernen. Das bedeutet: Langeweile sorgt letztendlich für schlechte Noten. Damit Schüler*innen wieder geistig und mit Elan am Unterricht teilnehmen, müsste Lernen also anregender und selbstaktiv gestaltet werden. Nur wie? Nach Gesprächen mit anderen Schüler*innen habe ich ein paar Beispiele für spannende Unterrichtsgestaltung zusammengetragen.

Quelle: ze.tt | 30.05.2019